Die Verwaltung von Pay-per-Click (PPC)-Kampagnen für Franchise-Marken ist keine leichte Aufgabe. Mit mehreren Standorten, unterschiedlichen Märkten und individuellen Kundenverhalten gibt es viele Herausforderungen zu meistern. Leider führen diese Komplexitäten oft zu typischen Fehlern, die eine PPC-Strategie entgleisen lassen und Marketingbudgets verschwenden können. Damit deine Franchise-PPC-Kampagnen 2025 erfolgreich sind, solltest du diese fünf Fehler unbedingt vermeiden:
1. Fehlerhafte MCC-Struktur
Eine der wichtigsten (und oft übersehenen) Komponenten für den PPC-Erfolg von Franchise-Marken ist die richtige Strukturierung der Konten im Googles My Client Center (MCC). Ein häufiger Fehler ist, Kampagnen für mehrere Standorte unter einem einzigen Konto zu führen, anstatt individuelle Konten für jede Filiale zu erstellen.
Warum ist das ein Problem?
- Die Abrechnung wird unübersichtlich.
- Budgets lassen sich nicht gezielt zuweisen.
- Standortbezogene Einstellungen können nicht individuell verwaltet werden.
- Leistungsanalysen auf Standortebene sind erschwert.
- Standorte konkurrieren möglicherweise untereinander um Anzeigenplatzierungen.
Lösung: Erstelle für jeden Standort ein separates Konto innerhalb deines MCC. Dadurch erreichst du eine transparente Abrechnung, bessere Budgetkontrolle, standortspezifisches Targeting und einfachere Berichterstattung.
2. Fehlende Gebietssteuerung
Ohne eine klar definierte Strategie für das Gebietssteuerung kommt es häufig zu Überschneidungen in den PPC-Kampagnen von Franchise-Standorten. Zwei Filialen könnten versehentlich dieselbe Zielgruppe ansprechen und somit unnötig um Impressions und Klicks konkurrieren.
Um dies zu vermeiden, sollte jede Filiale ausschließlich in ihrem zugewiesenen Gebiet werben. Diese Gebiete sollten einheitlich durch die Marke festgelegt werden, z. B. anhand von Postleitzahlen oder bestimmten geografischen Grenzen.
Lösung: Kooperiere mit den Franchisenehmern und lege eindeutige Gebiete fest. Nutze Googles Geo-Targeting-Tools oder verwende eine PPC-Management-Plattform wie Adplorer, um sicherzustellen, dass jede Filiale nur in ihrem Bereich wirbt. Ohne ein PPC-Management-Tool solltest du Kampagnen regelmäßig überprüfen, um Verstöße zu vermeiden.
3. Dezentralisierte Conversion-Daten
Conversion-Tracking ist das Rückgrat jeder erfolgreichen PPC-Strategie. Dennoch scheitern viele Franchise-Marken daran, diese Daten zentral zu erfassen. Wenn Conversions nur auf Kontoebene erfasst werden, arbeitet jeder Standort isoliert. Wertvolle Erkenntnisse gehen verloren, und die Marke verpasst Optimierungspotenziale.
Warum ist das wichtig?
- Kontoübergreifendes Conversion-Tracking bietet eine ganzheitliche Performance-Sicht.
- Durch eine zentrale Datenanalyse lassen sich Trends frühzeitig erkennen.
- Erfolgreiche Strategien können leichter auf alle Standorte übertragen werden.
Lösung: Aktiviere Kontoübergreifendes Conversion-Tracking in deinem MCC. So kannst du Daten zentral erfassen und Kampagnen für alle Standorte optimieren. Nutze außerdem Googles Smart Bidding, um bessere Ergebnisse sowohl auf lokaler als auch auf Markenebene zu erzielen.
4. Inkonsistente Franchise Markenbotschaften in Anzeigen
Eine der stärksten Vorteile einer Franchise ist die Bekanntheit der Marke. Doch wenn Anzeigentexte, Designs und Botschaften uneinheitlich sind, verwässert dies die Corporate Identity und verwirrt potenzielle Kunden.
Wenn Franchisenehmer zu viel Freiraum bei der Erstellung ihrer Anzeigen haben, entstehen oft uneinheitliche Überschriften, unterschiedliche Angebote und widersprüchliche Werbeaktionen. Dies kann die Glaubwürdigkeit der Marke untergraben und die Effektivität der Kampagnen reduzieren.
Lösung:
- Entwickle markenkonforme Anzeigenvorlagen und kreative Assets für Franchisenehmer.
- Stelle klare Richtlinien für Anzeigentexte, Wording und Design bereit.
- Verwalte die Anzeigen zentral auf Unternehmensebene, während Standorte standortspezifische Angebote oder Kontaktdaten anpassen können.
- Ein Self-Service-Tool für Kampagnen Buchungen kann den Prozess weiter vereinfachen.
5. Fehlende spezifisch Strategie für die PPC Strategie und unzureichende Schulung der Franchisenehmer
Ein häufiger Fehler in der Franchise-PPC-Verwaltung ist die mangelnde Schulung der Franchisenehmer in Bezug auf die richtige Nutzung von Werbekanälen. Ohne klare Anweisungen investieren Franchisenehmer möglicherweise in die falschen Plattformen oder nutzen Kanäle ineffizient, was zu schlechten Kampagnenergebnissen und verschwendetem Budget führt.
Beispiel: Google-Suchanzeigen eignen sich hervorragend zur Generierung direkter Leads, während Social Media Plattformen wie Meta eher für Markenbekanntheit und Kundenbindung genutzt werden sollten. Ohne dieses Wissen setzen Franchisenehmer ihr Budget oft falsch ein oder erwarten unrealistische Ergebnisse von ungeeigneten Kanälen.
Lösung: Entwickle eine klare Kanalstrategie auf Markenebene und schule die Franchisenehmer in deren Umsetzung. Biete Trainings und Ressourcen an, die den Zweck jedes Kanals, Best Practices und empfohlene Kampagnenarten erklären. Analysiere regelmäßig die Performance und passe die Strategie bei Bedarf an, um sie mit lokalen und Branding Zielen in Einklang zu bringen.
Fazit
Franchise-PPC-Management erfordert eine ausgewogene Strategie. Durch die Vermeidung dieser fünf Fehler kannst du eine effizientere, effektivere und skalierbare Werbestrategie für deine Marke entwickeln. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, zentrale Elemente wie Conversion-Daten und Markenbotschaften zu vereinheitlichen, während die einzelnen Standorte in ihren jeweiligen Märkten erfolgreich agieren können.
Mit der richtigen Struktur, Strategie und den passenden Tools kann 2025 das Jahr sein, in dem deine Franchise-PPC-Kampagnen ein neues Level erreichen. Brauchst du Hilfe bei der Verwaltung komplexer PPC-Kampagnen für mehrere Standorte? Adplorer unterstützt dich dabei! Kontaktiere uns, um zu erfahren, wie unsere Plattform dein PPC-Management optimieren und deinen ROI maximieren kann.